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Scan-, Pixel- und Druckgrößenrechner

Über diesen Rechner

Wie groß lässt sich ein Scan drucken? Wie viele Pixel sind bei 4.000 ppi zu erwarten? Und warum wird eine 16-Bit-Datei so viel größer? Dieser Rechner verbindet die Größen, die beim Scannen und Drucken ständig durcheinandergeraten.

Du kannst beim Filmfenster, bei vorhandenen Pixelmaßen oder bei einer gewünschten Druckgröße beginnen. Die Rechnung zeigt dir die Bilddaten und eine unkomprimierte Größenabschätzung. Für die tatsächliche Bildqualität bleibt entscheidend, welche Details Film, Objektiv und Scanner wirklich liefern.

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So verwendest du den Rechner

  1. Wähle den Ausgangspunkt. Beim Filmformat ist das gescannte Bildfenster gemeint, nicht der Außenrand des Films.
  2. Gib die Ausgabeauflösung in ppi an. Für die Speicherabschätzung wählst du Kanalzahl und Bit pro Kanal.
  3. Lies Pixelmaße, Megapixel, Druckgröße und Rohdatenmenge ab. Betrachte die Dateigröße als Orientierung, nicht als Vorhersage deiner JPEG-Datei.

Was hinter der Rechnung steckt

Pixel = Millimeter / 25,4 × Scan-ppi; Druckbreite in cm = Pixelbreite / Ausgabe-ppi × 2,54

ppi bedeutet Bildpixel pro Zoll. Die dpi eines Druckers beschreiben dagegen dessen Druckpunkte. Beides hängt zusammen, lässt sich aber nicht eins zu eins gleichsetzen. Eine hohe Drucker-dpi-Zahl verlangt deshalb nicht automatisch dieselbe ppi-Zahl in der Bilddatei.

Die Datenmenge ergibt sich aus Pixelanzahl mal Kanälen mal Bit pro Kanal, geteilt durch acht. RGB mit 16 Bit pro Kanal benötigt doppelt so viele unkomprimierte Bilddaten wie RGB mit 8 Bit. MB und MiB werden getrennt ausgegeben, weil die Einheiten unterschiedlich definiert sind.

Beim Scannen wird auf ganze Pixel gerundet. Für eine gewünschte Druckgröße wird aufgerundet, damit die angeforderte Ausgabeauflösung nicht durch Abrunden unterschritten wird. Ebenen, Metadaten, Vorschaubilder und Kompression kommen in realen Dateien hinzu oder verändern deren Umfang.

Ein Beispiel zum Nachrechnen

6.000 × 4.000 Pixel ergeben 24 Megapixel. Bei 300 ppi entspricht das 50,8 × 33,87 cm. RGB mit 16 Bit pro Kanal benötigt dafür 144 MB reine Bilddaten.

Darauf solltest du achten

  • Mehr nominelle Scanauflösung bedeutet nicht automatisch mehr aufgelöste Details.
  • Die passende Ausgabeauflösung hängt unter anderem von Motiv, Verfahren und Betrachtungsabstand ab. 300 ppi sind ein gebräuchlicher Ausgangspunkt, keine starre Qualitätsgrenze.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie groß kann ich ein Bild mit 6.000 × 4.000 Pixeln drucken?

Bei 300 ppi ergeben 6.000 × 4.000 Pixel eine Druckgröße von 50,8 × 33,87 cm. Bei geringerer Ausgabeauflösung ist ein größerer Druck möglich. Ob er überzeugend wirkt, hängt auch von Motiv, tatsächlicher Schärfe, Druckverfahren und Betrachtungsabstand ab.

Was ist der Unterschied zwischen ppi und dpi?

ppi bezeichnet Bildpixel pro Zoll. dpi beschreibt Druckpunkte pro Zoll eines Ausgabegeräts. Ein Drucker kann mehrere Druckpunkte zur Wiedergabe eines Bildpixels verwenden. Seine nominelle dpi-Zahl ist deshalb nicht die benötigte ppi-Zahl deiner Bilddatei.

Sind 300 ppi für jeden Druck zwingend erforderlich?

Nein. 300 ppi sind ein gebräuchlicher Ausgangspunkt für detailreiche Drucke bei kurzem Betrachtungsabstand. Große Bilder werden oft aus größerer Entfernung betrachtet und können mit weniger ppi gut wirken. Entscheidend sind die Vorgaben des Druckdienstleisters und eine zum Motiv passende Qualitätsbeurteilung.

Bringen mehr Scan-ppi oder 16 Bit automatisch mehr Bilddetails?

Mehr nominelle Scan-ppi erzeugen mehr Pixel, aber nur dann zusätzliche Details, wenn Film und Scanner diese auch auflösen. 16 Bit pro Kanal erhöhen die möglichen Tonwertabstufungen, nicht die räumliche Auflösung. Bei gleicher Pixelzahl und Kanalzahl verdoppeln sie die unkomprimierte Datenmenge gegenüber 8 Bit.

Warum unterscheidet sich die berechnete Dateigröße von meiner TIFF-, JPEG- oder RAW-Datei?

Die Ausgabe beschreibt nur die unkomprimierten Pixelwerte. Metadaten, Vorschauen, Ebenen und Dateistruktur können Speicher hinzufügen; Kompression kann ihn reduzieren. Bei JPEG hängt die Größe außerdem stark von Motiv und Qualitätsstufe ab. Die berechnete Rohdatenmenge ist deshalb keine Vorhersage einer konkreten Dateigröße.

Weiterlesen & Quellen

Wenn du die Grundlagen vertiefen möchtest, findest du hier passende Erläuterungen.

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